Isabelle Wildhaber

Isabelle Wildhaber ist ordentliche Professorin für Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität St.Gallen und Vize-Dekanin der Law School, geschäftsführende Direktorin des Instituts für Arbeit, Arbeitsorganisation und Transformation (FAA-HSG) und Mitgründerin des Center for Law and Tech (und früher des Law & Tech Lab). Sie war von 2015 bis 2024 Präsidentin der Gleichstellungskommission der Universität St.Gallen und Rektoratsdelegierte für Gleichstellung, Diversität und Inklusion. Ausserdem ist sie Gründerin des Startups Vamoz AG, eines SaaS-Anbieters, der Remote Work Abroad unterstützt. 

Ihre Forschung befasst sich mit der Schnittstelle von Privatrecht (Vertragsrecht, Haftungsrecht und Arbeitsrecht) und neuen Technologien. Besonders interessiert ist sie an Haftungsfragen im Zusammenhang mit neuen Technologien (von 1996 bis ca. 2015 waren das v.a. Gentechnik und Biotechnologie, seit 2015 Robotik und KI). Ebenfalls forscht sie im Bereich neue Technologien am Arbeitsplatz und untersucht die Auswirkungen von KI, Robotik und Digitalisierung auf das Arbeitsverhältnis, das Arbeitsrecht und den Arbeitnehmerschutz. 

Isabelle ist seit 1998 als Anwältin in der Schweiz und seit 2001 in New York zugelassen. Von 2000-2001 absolvierte sie einen LL.M. an der Harvard Law School und arbeitete von 2001-2006 als Rechtsanwältin bei der internationalen Anwaltskanzlei Cleary Gottlieb Steen & Hamilton in New York und Frankfurt a.M. Sie wechselte daraufhin von der Praxis in die Wissenschaft und widmete sich einer SNF-geförderten Habilitation zum Thema «Das Arbeitsrecht bei Umstrukturierungen», die sie an der Humboldt-Universität zu Berlin verfasste und 2010 abschloss. Seit 2010 ist Isabelle Wildhaber Professorin an der Universität St.Gallen. 

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