
Désirée Klingler ist Professorin für Verwaltungsrecht an der Universität St.Gallen, Vizedirektorin des Instituts für Law and Economics und Mitgründerin des Center for Law and Tech.
In ihrer Forschung untersucht sie, wie neue Technologien – insbesondere Künstliche Intelligenz (KI) und Large Language Models (LLMs) – staatliche Entscheidungsprozesse, Verwaltungsverfahren und das öffentliche Recht verändern. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die öffentliche Beschaffung von KI-Systemen, automatisierte Verwaltungsentscheidungen und juristische Argumentationsmuster. Dabei verbindet sie rechtsdogmatische Ansätze mit ökonomischen und computergestützten Methoden.
Für ihre Forschung erhielt Désirée ein Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds (SNF), wurde 2024 mit dem Walther Hug Preis ausgezeichnet und von der Europäischen Kommission zur TED Ambassador für nachhaltige öffentliche Beschaffung ernannt. Zuvor lehrte sie an der Universität Hamburg und forschte an der Yale Law School.
In ihrer Forschung arbeitet sie eng mit Behörden und Innovationsprojekten zusammen, darunter die KI-Innovation-Sandbox des Kantons Zürich. Désirée ist zudem Expertin bei der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE), Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission für Konsumentenfragen (EKK) und Managing Editor einer europäischen Fachzeitschrift.